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Probegeschehen - einst

 

Die Blasmusik Blumau wurde im Jahre 1849 gegründet. Aus der schon bestehenden Kirchenchormusik wurde die Musikkapelle von einem Herrn Kleer (Loimeth Haus Nr. 12) gegründet. Von Herrn Oberlehrer Gölles übernommen, wurde sie bis 1903 weitergeführt. Über Probelokalitäten zu dieser Zeit gibt es keine näheren Informationen. Zwischen 1903 und 1956 wurde die Musik von Kapellmeister Franz Spörk sen. musikalisch geleitet.

 

Sowohl die Ausbildung der jungen Musiker, als auch die Probentätigkeiten haben nahezu bis zum Ausbruch des 2. Weltkrieges im Hause Schwarzmannshofen Nr. 7 stattgefunden.

Vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges wurde längere Zeit im Hause Gradwohl, Blumau Nr. 40 geprobt. Franz Gradwohl sen. war selbst Bassflügelhornist des Musikvereins und stellte in seinem großen Haus einen Raum für die Probentätigkeit zur Verfügung.


Nach Ende des 2. Weltkrieges trafen sich im Winter 1945/46 jeweils 12 bis 15 Musiker zu den ersten Proben in der Küche des Hauses Johann Melchart in Blumau Nr. 15.

Zur Auferstehungsprozession am Karsamstag des Jahres 1946 erfolgte die erste Ausrückung der Nachkriegszeit. Somit hatte Blumau die erste spielfähige Kapelle im Bezirk. 

Die größer werdende Anzahl von Musikern machte es erforderlich die Probentätigkeit in das Gasthaus Falk, Blumau Nr. 1 zu verlegen. Mit Ausnahme einer kurzen Unterbrechung, während die Proben im Hause Brünner Johann, Blumau Nr. 21 (Wirtbrünner) durchgeführt wurden, blieb man bis 1971 im Gasthaus Falk bzw. Samwald.

Nach der Instrumentenweihe für die Jugendkapelle im Jahr 1971 wurde die Probentätigkeit in den neuen Saal des Gasthauses Heißenberger in Blumau Nr. 41 verlegt. Der Musikverein bestand aufgrund des großen Ausbildungsinteresses vieler junger Blumauerinnen und Blumauer damals aus zwei Kapellen. Mit dem Bau der Mehrzweckhalle Blumau errichtete die Gemeinde ein für alle Vereine zugängliches Gebäude, welches ab dem Jahr 1983 zu unserem Probelokal wurde.

 

Instrumentenweihe 1965 vor Gasthaus Samwald Spörk Franz sen. und jun.

            


 

 Probegeschehen - jetzt

 

Durch die Pensionierung von VS-Dir. Josef Brandner und seinem Wohnsitzwechsel nach Fürstenfeld wurde das im Eigentum der Gemeinde stehende Lehrerwohnhaus frei. Im Laufe des Jahres 1992 hat sich in den Verhandlungen mit der Gemeinde ergeben, dass dem Musikverein das Lehrerwohnhaus mit einem langjährigen Mietvertrag zur Verfügung gestellt wird. Gleichzeitig wurde vereinbart, dass auch der Musikunterricht, welcher im Rahmen des Forum Blumau durchgeführt wurde, in diesem Haus Platz finden soll.


Aufgrund des baulichen Zustandes des Hauses sowie der vorhandenen Räumlichkeiten, war es für den Musikverein unumgänglich einen Zubau zu schaffen und das Haus insgesamt gänzlich umzubauen. Das besonders schwierige an dieser Situation war der Umstand, dass wir abgesehen von zunächst eher geringen in Aussicht gestellten Mitteln die Finanzierung dieses Vorhabens selbst bestreiten mussten. Deswegen war uns im vorhinein bewusst, dass dieses Projekt nur mit intensivster gemeinsamer und kollegialer Anstrengung sowie mit sehr vielen freiwilligen Arbeitsstunden zu Ende geführt werden kann. Nach dem Motto "frisch gewagt ist halb gewonnen" begannen wir im Herbst des Jahres 1992 den Stiegenhauszubau und einen neuen Dachstuhl zu errichten.


Mit insgesamt 2477 geleisteten freiwilligen Arbeitsstunden konnten wir in aller Ruhe dem Winter 1992/93 entgegensehen. Der Umstand, dass wir sehr gute handwerkliche Facharbeiter für die meisten Arbeiten in unserem Verein hatten, hat dazu beigetragen, dass wir auch fachmännische Arbeiten zu einem Großteil selbst durchführen konnten. Natürlich war die Unterstützung von Baufirmen erforderlich und wir bedanken uns auf diesem Wege bei allen Firmen für ihre verlässliche und fachmännische Arbeit.

 

  

 

Was bietet unser Haus:

  • Proberaum im Dachgeschoss mit 90m² für die Gesamtproben des Musikvereines
  • Unterrichtsräume im Erdgeschoss, 4 Räume in der Größe zwischen 12m² und 25m²